AMG 12J2

 
 

Wer bisher geglaubt hat, dass mit den bekannten Tonarm-Konzepten alle mechanischen Möglichkeiten der Schallplattenabtastung ausgereizt sind, wird mit der Premiere des AMG Tonarms eines Besseren belehrt.

Denn ein Tonarm wie dieser, mit absolut spielfreiem und dennoch perfekt angekoppelten Lager, war bis heute nur Wunschvorstellung und Fiktion. Wo seit Jahrzehnten gegensätzliche Konzepte wie Einpunkt-, Luft-, Magnet-, oder vollkardanische Lager mit ihren jeweiligen Vorzügen stehen, waren es leider auch immer deren prinzipielle Nachteile, die der audiophile Schallplattenliebhaber bis heute akzeptiert.

Der 12-Zoll lange AMG Tonarm ist in dieser Hinsicht die lang erwartete Innovation. Beim  AMG 12J2 übernehmen zwei nur 0,5 Millimeter dünne Stäbe aus Federstahl die horizontale Führung des effektiv 12 Gramm leichten Arms. Durch diese aus der Luftfahrt abgeleiteten Technologie sind erstmals die gegensätzlichen Ideale von frei gelagerten Tonarmen und kardanisch geführten Konzepten mit fester Anbindung vereint. Wie bei den Rotoren eines Helikopters, ermöglichen zwei Federstäbe eine freie, aber fest geführte Auslenkung des Arms. Der vorher komfortabel per Stellschraube eingestellte Azimuth bleibt damit auf Dauer konstant. Letztendlich sind es jedoch die vielen innovativen Details, wie das horizontale Nadellager oder der berührungslose, komplett magnetisch ausgeführte Antiskating Mechanismus, die den AMG Tonarm zu etwas Besonderem machen.

Dank deutscher Ingenieurskunst erlebt der audiophile High Ender seine Schallplatten jetzt auf einem vorher nicht gekannten Niveau.

Innenverkabelung:

Gegengewicht:

Weitere Besonderheiten:

Beschreibung